Bedienung

Bevor du den Lockenstab benutzt ist es am besten, wenn du deine Haare wäschst und sie komplett trocknest. Perfekt ist ein Föhn oder sie lange genug an der Luft trocknen zu lassen, denn wenn sie nur handtuchtrocken sind, ist auf der Haaroberfläche noch zu viel Feuchtigkeit vorhanden, die bei der Berührung mit dem Lockenstab schlagartig verdampft und dabei dem Haar besonders stark schadet.

Je besser du deine Haare vorher kämmst, desto gleichmäßiger und ordentlicher wird das Ergebnis. Dabei kannst du auch überprüfen, ob deine Haare gesund sind und ob du sie der Hitze aussetzen kannst. Sind sie schon splissig, matt oder spröde, musst du die Pausen zwischen den Hitzestylings verlängern, um dem Haar mehr Zeit zur Erholung zu geben. Mit der riesigen Auswahl an Pflegeprodukten, die es für Haare gibt, kann man das zwar beschleunigen, aber man muss sich bewusst sein dass Hitzestyling immer eine Belastung darstellt, die je nach Haartyp mal weniger mal stärker ausfallen kann.

Um die Strapazierung durch die Hitze für die Haare so erträglich wie möglich zu machen, benutzt man Hitzeschutzspray, wie man es auch zur Glättung mit einem Glätteisen verwendet. Einige dieser Hitzeschutzsprays haben noch zusätzlich haltgebende Bestandteile und festigen die Struktur, damit das Styling möglichst lang hält. Manche Hersteller bieten sogar unterschiedliche Sprays für Locken und geglättete Haare an, die besonders speziell wirken.

Locken

Bearbeite immer nur eine Haarpartie und arbeite dich dann weiter vor. Wenn man versucht überall gleichzeitig zu stylen verzettelt man sich nur, frustriert schnell und das Ergebnis wird nicht gut.

Trenne mit Klammern oder Spangen alle Partien, die du gerade nicht bearbeitest, ab sodass sie dir nicht im Weg sind und du sie auch nicht mit der Hand weghalten musst, denn deine Hände wirst du beide brauchen.

Geglättet wird immer nur eine Strähne. Je mehr Haare die Strähne hat, desto mehr Hitze braucht sie, um zur Locke zu werden. Am besten und gleichmäßigsten wird das Ergebnis, wenn die Strähnen immer gleich groß/dick sind.

Hast du einen gängigen Lockenstab mit Klemme, beginnst du nun indem du die Strähne möglichst nah am Haaransatz zwischen Lockenstab und Klemme einklemmst. Zieh den Stab dann hinunter bis kurz vor die Spitzen und roll die Strähne auf den Lockenstab auf bis kurz vor den Ansatz. Je nachdem wie viele Haare nun auf dem Stab aufgerollt sind, musst du diese Position vielleicht kurz so halten und die Hitze wirken lassen. Dann kannst du die Klemme lösen und den Lockenstab aus der Locke herausziehen. Es kann helfen, die Locke dabei mit der freien Hand zu stützen bis sie kalt und richtig fest geworden ist.

Da Lockenstäbe bis zu 230 °C heiß werden können, ist natürlich bei dem ganzen Vorgang Vorsicht geboten, sonst gibt es schnell Verbrennungen an der Kopfhaut oder den Händen.Dieses Video von den Profis von Wella demonstriert sehr anschaulich, wie man einen klassischen Lockenstab einsetzt. Langweiliger Sprecher, aber danach ist man schlauer.

Lockenstäbe ohne Klemme, wie zum Beispiel der Remington Pearl Wand funktionieren im Prinzip genau so.

Am einfachsten ist es, den Stab in Nähe der Strähne still zu halten und die Strähne mit der anderen Hand darumzuwickeln. Das Risiko sich zu verbrennen ist hier deutlich höher, deswegen liegt solchen Lockenstäben in der Regel ein Hitzeschutz-Handschuh bei. Ist das nicht der Fall, solltest du überlegen in einen zu investieren, er kann dir eine Menge Schmerz ersparen.

Die YouTube-Nutzerin susiefairy zeigt am Beispiel des Remington Pearl Wand wie man mit einem klemmenlosen Lockenstab umgeht.

Die Form der fertigen Locken hängt in erster Linie von der Form des Lockenstabes ab. Je dünner der Stab, desto enger die Locken. Während man große Locken oder Wellen auch mit einem Glätteisen stylen kann, kommt man für keine Korkenzieherlocken nicht ohne einen dünnen Lockenstab aus. Mit Lockenstäben, die an verschiedenen Stellen unterschiedlich dick sind, ist beides möglich.

Fixierung

Damit die Locken auch möglichst lange so schön bleiben wie sie nach dem Styling sind, kommt etwas Haarspray zum Einsatz. Lieber etwas zu wenig als zu viel, sonst werden die Locken zu hart und wirken künstlich.Wenn die Locken bewusst nicht so klar definiert wie direkt nach dem Styling sein, kannst du sie einfach bürsten, bis sie ein wenig ihrer klaren Form verloren haben.

Die Locken verschwinden normalerweise erst wieder nach der nächsten Haarwäsche oder wenn du einem plötzlichen Regenschauer zum Opfer fällst.

Folgende Lockenstäbe empfehlen wir von Lockenliebe.de: